Wenn ich ehrlich bin, war die Entscheidung zur Selbstständigkeit klarer als der Start selbst.
Ich wusste ziemlich genau, warum ich das will. Wie sich das anfühlt, merkt man allerdings erst, wenn man wirklich losgeht.
In den ersten Wochen ist vieles gleichzeitig passiert: neue Projekte, neue Verantwortung, neue Fragen. Freiheit fühlt sich am Anfang weniger nach Leichtigkeit an. Eher nach einem offenen Raum, in dem man sich erst einmal sortieren muss. Orientierung suchen gehört dazu. Genauso wie das Erlernen, sich selbst gewisse Strukturen zu bauen.
Freiheit heißt auch: sich selbst organisieren
Selbstständig zu sein heißt nicht nur zu arbeiten. Es heißt auch, alles andere mitzudenken.
- Sichtbarkeit
- Buchhaltung
- Organisation
- Rechtliches
Dinge, die man vorher gern unterschätzt und die plötzlich sehr konkret werden.
Ein gutes Beispiel dafür war für mich das Impressum. Ich wollte professionell auftreten, aber meine Privatadresse nicht öffentlich ins Netz stellen. Das war so ein Punkt, an dem mir bewusst wurde, wie nah sich Arbeit und Privates in der Selbstständigkeit kommen können.
Die Lösung habe ich mit Postflex gefunden. Seitdem ist das Thema für mich erledigt. Für mich eine spürbare Erleichterung. Schaut gerne mal bei Postflex vorbei, wenn ihr den gleichen Struggle habt.
Wie ich arbeiten möchte und mit wem
Nach vier Monaten hat sich vor allem eines bestätigt:
Ich weiß ziemlich genau, wie ich arbeiten möchte.
Ich mag Kund:innen, die normal sprechen. Die sagen, was sie brauchen, ohne es größer zu machen als nötig. Die keine großen Worte erwarten, sondern Verlässlichkeit, Mitdenken und saubere Arbeit.
Gute Zusammenarbeit entsteht für mich nicht durch komplizierte Prozesse. Sie entsteht durch Vertrauen und Verständlichkeit und durch das Gefühl, dass man miteinander spricht – nicht aneinander vorbei.
Zwischen vollen Wochen und stillen Tagen
Der Alltag selbst war alles andere als gleichmäßig. Es gab Wochen, die sehr voll waren. Es gab Tage, an denen es stiller war, als ich es erwartet hatte.
Beides gehört dazu. Aber es hat sich nach den ersten Wochen etwas geändert: Beides fühlt sich heute weniger bedrohlich an als am Anfang.
Man lernt, dass nicht jede ruhige Phase ein Problem ist und dass nicht jede volle Woche ein Dauerzustand sein muss. Vor allem lernt man, mit dieser Unruhe besser umzugehen.
Was ich dabei besonders schätze, ist die Flexibilität. Ich kann meine Arbeit so gestalten, dass sie zu meinem Leben passt. Projekte auswählen. Prioritäten setzen. Entscheidungen treffen, die sich richtig anfühlen – auch wenn sie nicht immer der bequemste Weg sind.
Mein Blick nach vorn
Zum Jahresende fühlt sich dieser Rückblick ruhig an. Nicht abgeschlossen, eher sortiert.
Nach vier Monaten weiß ich ziemlich sicher:
Ich will genau so weiterarbeiten. Mit Fokus, mit Struktur und mit Projekten, die zu mir passen. Ohne mich zu verbiegen oder mir selbst etwas vorzumachen.
Wenn du gerade an einem Punkt stehst, an dem Kommunikation neu sortiert werden muss – zeitlich, inhaltlich oder strukturell – dann hilft manchmal ein Blick von außen. Nicht dauerhaft, nicht kompliziert. Sondern genau dann, wenn es gebraucht wird.
Und für jetzt:
Ich wünsche ein Jahresende ohne großen Druck. Mit ein bisschen Abstand sowie einem Start ins neue Jahr, der sich gut anfühlt – egal, ob leise oder voller Pläne.
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